Online Vortragsreihe: KLIMA2GO

Die Veranstaltungen sind für Sie, dank der Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale, kostenfrei!

MONTAG, 24. Januar 2022, 18-19:30 Uhr
Heizungserneuerung – wie packt man’s richtig an

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Viele Hausbesitzer:innen warten mit dem Austausch ihrer alten Heizkessel zu lange. Auch wenn die Werte laut Schornsteinfeger in Ordnung sind, arbeiten alte Heizungen trotzdem nicht effizient und zuverlässig. Es lohnt sich also, rechtzeitig einen Austausch der Heizung zu planen. Neue Heizkessel bringen Energieeinsparungen bis zu 30 Prozent. Hier lassen sich steigende Energiepreise langfristig mit moderner und effizienter Technik ausgleichen. Der Energieberater informiert darüber, welche Möglichkeiten zur Auswahl stehen und was beim Austausch zu beachten ist.
Der Vortrag ist dank der Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale kostenfrei und findet statt in Kooperation mit dem Klimaschutzmanagement Stadt Lauenburg/Elbe.

Hier geht es zur Anmeldung: Heizungserneuerung – wie packt mans richtig an? (edudip.com)

MONTAG, 31. Januar 2022, 18-19:30 Uhr
Photovoltaik, Solarthermie & Wärmepumpe

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Eine Solaranlage lässt sich in vielen Haushalten sinnvoll einsetzen – ob zur Stromerzeugung mit Sonnenkraft oder für die Heizung und Warmwasserbereitung. Photovoltaikanlagen und Solarthermie senken die eigenen Kosten für Strom und Wasser und bedeuten für Hausbesitzer:innen einen Beitrag zum Klimaschutz sowie einen entscheidenden Schritt in Richtung Unabhängigkeit von Energieversorgern. Das gilt nicht nur für Neubauten, sondern auch für ältere Häuser. Wie die Technik funktioniert, welche Fördermöglichkeiten infrage kommen und worauf es bei der Planung einer Anlage ankommt, erklärt unser Energieberater. Der Vortrag ist dank der Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale kostenfrei und findet statt in Kooperation mit dem Klimaschutzmanagement Stadt Lauenburg/Elbe.

Hier geht es zur Anmeldung: Photovoltaik, Solarthermie und Wärmepumpe (edudip.com)

MONTAG, 07. Februar 2022, 18-19:30 Uhr
Auf der Spur der Klimakrise

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Im Vortrag erhalten Sie Einblicke in die Geschichte der Klimaforschung, in aktuelle Entwicklungen und Zusammenhänge in Deutschland und Schleswig-Holstein. Denn dass die Klimakrise uns eingeholt hat, ist mittlerweile nicht nur bei Wissenschaftlern Konsens. Daneben werden die politischen Maßnahmen über die Jahrzehnte von Montreal über Kyoto bis Paris bis hin zu Glasgow 2021 beleuchtet. Schließlich gibt der Vortrag Beispiele dafür, was jeder Einzelne nun tun kann. Der Vortrag findet statt in Kooperation mit dem Klimaschutzmanagement Stadt Lauenburg/Elbe.

Hier geht es zur Anmeldung: Auf der Spur der Klimakrise (edudip.com)

Anmeldung und weitere Veranstaltungen unter:
www.verbraucherzentrale.sh/veranstaltungen oder 0431 | 590 99 40
Eine Zusammenarbeit mit dem Klimaschutzmanagent des Kreises Herzogtum Lauenburg, der Ämter Hohe
Elbgeest und Büchen, der Städte Lauenburg/Elbe, Schwarzenbek, Mölln und Geesthacht und dem Mittelzentrum.

Ausgezeichnete Blühpaten

Die Insel Fehmarn zeichnet Menschen aus, die sich besondere für die Anlage und den Erhalt von Blühtenstreifen/Blühwiesen als Nahrungsquelle für Insekten einsetzen.

Als Blühpate bekommen die ersten Mitbürger jetzt als Anerkennung eine Inseltasse, Blütensamen, eine Urkunde, die Bürgermeister und Umweltrat persönlich unterzeichnen sowie ein Fairtrade-Beutelchen übergeben.

Wer mehr wissen möchte:

Bienenfreundliche Insel Fehmarn

Scheibenkratzen vermeiden

November-Tipp: Scheibenkratzen umweltfreundlich vermeiden

Die ersten Frostnächte stehen vor der Türe. Wie schön ist es doch, wenn man am Morgen gefrorene Scheiben einfach mit einem Enteiserspray durchsichtig bekommt. Das Problem: Diese Methode ist, aufgrund der Zusammensetzung dieser Sprays, absolut nicht gut nicht umweltfreundlich. Das verdunstende Lösungsmittel kühlt die Scheibe zusätzlich und es kann passieren, dass diese dann sogar von Innen beschlägt und zufriert.

Was kann man also tun? Natürlich könnte man die scheibe mit geeigneten Kunststoffkratzern befreien. Aber das dauert, ist anstrengend, und es kann zu unschönen Spuren auf der Windschutzscheibe führen. Auch heißes Wasser sollte man nicht anwenden. Die Gefahr, dass die Scheibe dabei springt, ist gross.

Am einfachsten hat es der Fahrer, der am Abend vorher bereits die Frontscheibe mit stabiler Folie abgedeckt hat, deren Seitenlaschen er in den Vordertüren eingeklemmt hat. Einfach abnehmen, zusammenrollen, losfahren. Hat man keine Folie zur Hand, tut es auch ein aufgeschnittener Müllsack. Niemals Karton oder Zeitung verwenden. Die friert im schlimmsten Falle an der Scheibe fest.

Der Profi stülpt abends noch zwei alte Socken über die Seitenspiegel. Morgens muss er die nur entfernen, und der Durchblick ist da.

Wer nicht auf ein Spray verzichten mag, kann es mit dem Rezept des Meteorologen Ken Weathers probieren: 2/3 Reinigungsalkohol und 1/3 Wasser in einer Sprühflasche haben bei ihm gute Dienste geleistet (Video: facebook.com/WATE.KenWeathers/videos/1002999603091996)

Wenn die Möglichkeit besteht, sehr nahe an einer Hauswand zu parken, kann das Auto auch mit der Motorhaube in Richtung Haus parken. Laut TÜV bleibt die Scheibe da auch meist eisfrei.

Wie auch immer Sie Ihre Scheibe klar bekommen: Der Motor darf dabei nicht laufen. Im Stand warmlaufen lassen sorgt für vermeidbare Abgase, tut dem Motor nicht gut, und kann mit einem Verwarnungsgeld geahndet werden.

04.11.21 19:00 Uhr Sitzung

Die 7. Sitzung des Umweltrates (öffentlich) findet am 04.11.2021, 19:00 Uhr im Senator-Thomsen-Haus, Breite Straße 28, 23769 Fehmarn statt.

TOP-Liste

2 Einwohnerfragestunde

3 Niederschrift über die letzte Sitzung

4 Mitteilungen im öffentlichen Teil

5 Maßnahmenkatalog Klimanotstand

6 Anträge und Anfragen im öffentlichen Teil

6.1Antrag bezüglich der Änderung der Richtlinien für den Umweltrat der Stadt Fehmarn

Klimaschutz auf dem Fahrrad

Beim STADTRADELN werden mehr als 220.000 Kilometer in Ostholstein geradelt.
Eutin. Die dreiwöchige Aktion STADTRADELN hat im Kreis Ostholstein inzwischen schon Tradition. Bereits zum vierten Mal waren alle Ostholsteinerinnen und Ostholsteiner aufgerufen, für den Klimaschutz in die Pedale zu treten. Natürlich mit dem Ziel, das Auto stehen zu lassen und Spaß an der Bewegung auf zwei Rädern zu haben. Diesem Aufruf sind 1.626 aktive Radfahrerinnen und Radfahrer gefolgt, die zwischen dem 05.09. bis 25.09.2021 insgesamt 221.307 klimafreundliche Kilometer geradelt sind. Dies entspricht einer Einsparung von 33 Tonnen CO2 im Vergleich zur
Nutzung des PKW. „Jeder Kilometer und jede Fahrt auf dem Rad zählen beim Klimaschutz,“ erläutert die Klimaschutzmanagerin des Kreises, Leslie Matthiesen und führt weiter aus: „Beim STADTRADELN konnten wir wieder sehen, dass bereits sehr viele Personen im Berufs-, Schul-, Alltags- oder Freizeitverkehr auf das Rad setzen und gleichzeitig die Motivation auch bei anderen wecken. Das Sammeln von Kilometern fürs Team oder der Kampf um den ersten Platz im Teamranking sind nochmal extra Ansporn, mit dem Rad zu fahren.“
Wie auch im vergangenen Jahr nahmen die neun kreisangehörigen Kommunen Bad Schwartau, Eutin, Fehmarn, Neustadt in Holstein, Oldenburg in Holstein, Ratekau, Scharbeutz, Stockelsdorf und Timmendorfer Strand an der Aktion teil. Neu am Start war zudem die Gemeinde Wangels. Für die tolle Resonanz geht der Dank der Klimaschutzmanagerin an alle Teilnehmenden: „Danke fürs Radfahren, Danke fürs Mitmachen, Danke für Ihren Beitrag zum Klimaschutz!“
Zugleich blickt Leslie Matthiesen voller Vorfreude auf das STADTRADELN im kommenden Jahr: „Hoffentlich können wir dann wieder, nach nunmehr zweijähriger Corona bedingter Pause, eine größere gemeinsame Fahrt im Kreisgebiet unternehmen und noch mehr Autofahrerinnen und Autofahrer vom Fahrradfahren begeistern.

131/21 06.10.2021

Kreis Ostholstein, Lübecker Straße 41, 23701 Eutin
Telefon: 04521 788-444, Telefax: 04521 78896-444, E-Mail: a.sommerfeld@kreis-oh.de
Verantwortlich für den Text: Annika Sommerfeld (stv. Pressesprecherin)

Faire Woche 2021

Die nächste Faire Woche findet vom 10. bis 24. September 2021 zum Thema „Menschenwürdige Arbeitsbedingungen“ unter dem Motto „Zukunft fair gestalten – #fairhandeln für Menschenrechte weltweit“ statt.

Auf Fehmarn beginnt sie sogar noch einen Tag früher:

Faires Frühstück, 09.09.2021 09:00 – 12:00 Uhr

Haus im Stadtpark (Bahnhofstraße 45, 23769 Fehmarn)

Kontaktinformationen: Peter Mester, 0172 9965909

Bücherecke zum Thema Faire Woche 10.09. bis 24.09. 2021

Stadtbücherei Fehmarn (Bahnhofstraße 47, 23769 Fehmarn)

Über Fairtrade-Wochen

Die Corona-Pandemie zeigt deutlich, dass das bestehende Wirtschaftssystem an seine Grenzen gerät. Vor allem Menschen im Globalen Süden leiden an den Auswirkungen. Vom 10. bis 24. September 2021 finden bundesweit Aktionen rund um das Motto „Zukunft fair gestalten – #fairhandeln für Menschenrechte weltweit“ statt.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie wir gemeinsam eine Zukunft nach der Krise gestalten können. Fairer Handel spielt eine entscheidende Rolle, um menschenwürdige Arbeitsbedingungen zu erreichen, ein Menschenrecht für alle, insbesondere für die Produzierenden am Anfang der Lieferkette.

20 Jahre Faire Woche – Eine Erfolgsgeschichte

Unglaublich, aber wahr: Die Faire Woche findet in diesem Jahr bereits zum 20. Mal statt. Begonnen hat sie 2001 als Initiative der großen Fair-Handels-Organisationen, mit einer gemeinsamen Aktionswoche eine breite Öffentlichkeit zu erreichen. Längst hat sich die Faire Woche als fester Termin in den Kalendern zahlreicher Akteure des fairen Handels und darüber hinaus etabliert. Vorne mit dabei: Fairtrade-Towns, -Schools und -Universities, Einzelhandel und Gastronomie, Vereine, Familien und Einzelpersonen. Zusammen schaffen wir eine faire Zukunft weltweit, sowohl für heutige als auch für künftige Generationen.

Auf die Sättel fertig los

Auf die Sättel fertig los – der Kreis Ostholstein radelt für ein gutes Klima und ruft zum Mitmachen auf

Eutin/Fehmarn. Bereits seit 2018 nimmt der Kreis Ostholstein an der wettbewerblichen Kampagne „STADTRADELN“ des Klima-Bündnisses teil. Auch in 2021 wird wieder um die Wette geradelt, und zwar im Zeitraum vom 05. bis zum 25. September 2021.
Nachhaltige Mobilität steht hier im Zentrum: mit dem Fahrrad sollen so viele klimafreundliche Kilometer wie möglich zurückgelegt werden – jeder Kilometer zählt, egal ob beruflich, schulisch oder privat. Ziel der Aktion ist es, gemeinsam in Teams möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen und so den Radverkehrsanteil zu steigern und Kohlendioxid-Emissionen zu vermeiden.
Zeitgleich mit dem Kreis Ostholstein werden folgende kreisangehörige Kommunen die Kampagne lokal durchführen und um die Wette radeln: Bad Schwartau, Eutin, Fehmarn, Neustadt in Holstein, Oldenburg in Holstein, Ratekau, Scharbeutz, Stockelsdorf, Timmendorfer Strand und Wangels.
Beim STADTRADELN mitmachen können alle, die im Kreis wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen. Eine Online Anmeldung ist ab sofort unter www.stadtradeln.de/kreis-ostholstein möglich.
Anja Schäffler, Klimaschutzmanagerin des Kreises Ostholstein, freut sich über die engagierte Beteiligung der Kommunen: „Die Kampagne setzt einen Fokus, das eigene Fahrrad im Alltag zu nutzen und als wertvolle Alternative zum Auto wahrzunehmen. Das birgt gerade für Kurzstrecken viele Potenziale und hilft zudem der eigenen Gesundheit“.

Grosse Strandgut Aktion 2021

Die Ostseeinsel Fehmarn startet am Samstag in Kooperation mit der Flensburger Brauerei eine große Müllsammel-Aktion

Fehmarn, 17. August 2021 – Bei der Flensburger StrandGut-Aktion dreht sich auch in diesem Jahr wieder alles um die sauberen Strände der Insel. Gemeinsam rufen der Tourismus-Service Fehmarn und der Umweltrat der Stadt Fehmarn Einheimische und Gäste dazu auf, sich am 21. August an der zweistündigen Müllsammel-Aktion zu beteiligen. Die beteiligten lokalen Tourismus-Organisationen, entlang der Nord- und Ostseeküste, erhalten dabei weitreichende Unterstützung der Flensburger Brauerei, die sich schon seit Jahren für die Sauberkeit an den Stränden Schleswig-Holsteins einsetzt.
Um Fehmarns Strände von Müll zu befreien lädt der Tourismus-Service Fehmarn gemeinsam mit dem städtischen Umweltrat am 21. August 2021 zur Strandsäuberung ein. Im Rahmen der Flensburger StrandGut-Aktion, die die norddeutsche Brauerei in diesem Jahr bereits zum fünften Mal initiiert, können sich Einheimische und Gäste an der zweistündigen Aktion beteiligen und Fehmarns Strände von Müll, der entweder achtlos in der Umwelt liegen gelassen oder durch die Ostsee angespült wurde, säubern.
„Auch wenn der Tourismus-Service Fehmarn und die Stadt Fehmarn die Insel täglich von Müll befreien und insbesondere an den hochfrequentierten Orten, wie beispielsweise an den Stränden, ganz besonders darauf achten, dass kein Müll in der Umwelt liegen bleibt, zeigen die Müllsammelaktionen immer wieder, wie viel Plastik, Papier und Verpackungsmüll in der Natur hinterlassen wird“, so Beate Burow vom Umweltrat der Stadt Fehmarn
.
Interessierte haben bereits jetzt die Möglichkeit sich in den Tourist-Informationen in Burg und Burgtiefe (von 9:00 bis 18:00 Uhr) mit Müllsäcken auszustatten. Offizieller Beginn der Flensburger StrandGut-Aktion ist um 10:00 Uhr am Marktplatz in Burg. Helferinnen und Helfer haben jedoch auch die Möglichkeit von jedem beliebigen Punkt auf der Insel mit dem Müllsammeln zu starten.
Die Müllsammelaktion dauert circa zwei Stunden. Als Stärkung und zum Dank gibt es im Anschluss (gegen 12:30 Uhr) für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Marktplatz in Burg einen kleinen Imbiss. Der gesammelte Müll wird anschließend an verschiedenen Orten auf der Insel vom städtischen Bauhof abtransportiert. Dafür können alle Helferinnen und Helfer ihren Standort, an dem sie die Müllsäcke gelagert haben, ganz einfach per E-Mail an den Umweltrat der Stadt (kontakt@umweltrat.info) oder per Facebook (www.facebook.com/UmweltratFehmarn) kommunizieren.

Geologischer Bestimmungskurs

Bei den Wanderungen erfährt man einiges über die Entstehung der Steine, woraus sie sich zusammensetzten und wie sie mit den Gletschern der letzten Eiszeit nach Fehmarn gekommen sind. Man lernt viele verschiedene Versteinerungen und unterschiedliche Gesteinsarten kennen. Was ist eigentlich ein Hühnergott? Wie kommt das Loch in den Stein? Und was ist ein „Donnerkeil“?

An den Stränden der Insel kann man heute eine Vielzahl der unterschiedlichsten Steine finden, die die Gletscher der Eiszeit weite Strecken aus vielen unterschiedlichen Gebieten Skandinaviens zu uns gebracht haben.

Diplom-Geographin Beate Burow erklärt bei ihren geologischen Wanderungen an Fehmarns Küsten nicht nur die Entstehung der Insel, sondern auch die Vielfalt der verschiedenen Steine. Mit Geologenhammer, Lupe und einem Fläschchen mit Zitronensäure bewaffnet, führt sie die Teilnehmer durch die Erdgeschichte. Auch die Fossiliensammler kommen nicht zu kurz, denn an den Stränden Fehmarns kann man eine Fülle verschiedener Fossilien finden, wie Seeigel, Muscheln, Schwämme, Trilobiten und vieles mehr.

Do. 08.07. & 29.07. UND 19.08., ab 11.00 Uhr
Treffpunkt: Strandparkplatz Klausdorf
Do. 22.07., 12.08. und 02.09., ab 11.00 Uhr
Treffpunkt: Strandparkplatz Presen
Do. 15.07. UND 05. & 26.08., ab 11.00 Uhr
Treffpunkt: Niobe-Denkmal am Gammendorfer Strand

Anmeldung: 04371 506654 Kosten: 3,00 Euro
Veranstalter: Stadt Fehmarn, Umweltrat Fehmarn

Bernsteinschleifen

Unter fachkundiger Anleitung können kleine und große Gäste aus einem Rohbernstein ein eigenes Schmuckstück anfertigen. Der Rohbernstein wird zunächst mit Schmirgelpapier bearbeitet und im Anschluss mit Zahncreme poliert. Wer möchte, kann den Bernstein dann auch gelocht bekommen und mit einem Band als Kette tragen.

Es fällt keine Kursgebühr an. Die Teilnehmer bezahlen nur die Materialkosten, die je nach Größe des ausgesuchten Bernsteins variieren.

Anfang Juni bis ende okt 2021
dienstags von 14 bis 16 Uhr
donnerstags von 14 bis 16 Uhr
Ort: Naturkundeausstellung „Naturerlebnis Fehmarn“
(Rathaus, Eingang vom Marktplatz)
Kosten: Teilnahme frei; Materialkosten ab ca. 5,00 Euro

Das Gold des Nordens, das Gold des Meeres, erstarrtes Licht, versteinerter
Honig und Frejas Tränen – das sind bloß einige der vielen poetischen und phantasievollen Namen, die an Bernstein geknüpft sind. Die Rolle, die die Göttin Freja bei der Namensgebung trägt, führt uns hin zu den altnordischen Sagen, wo eine reuevolle, weinende Freja ihrem Gatten nachtrauert, dem sie untreu geworden ist. Die Tränen, die zu Boden fielen, wurden zu Gold und diejenigen, die ins Meer fielen, wurden zu Bernstein.

Bereits in der Antike nahmen Aristoteles (384-322 v.Chr.), Plinius der Ältere (23-79 n.Chr.) und Tacitus (55-120 n.Chr.) an, dass Bernstein von Bäumen stammte. Olaus Magnus (1490-1557), ein schwedischer Priester, schreibt, dass es sich um Baumharz handelt, welches durch langes Liegen im Wasser versteinert ist.

Der deutsche Mineraloge Agricola (1490-1555) verwarf die antiken Theorien mit den Worten: „Bernstein findet man im Meer und im Meer wachsen keine Bäume.“

Veranstalter: Stadt Fehmarn, Umweltrat